Erfahrungsbericht: Wirtschaftskorrespondenz Studium bei der ILS

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Erfahrungsbericht von Simone, 44 Jahre alt:

Erfahrungsbericht zu meinem Fernstudium „Wirtschaftskorrespondenz Französisch

Ab 2003 war ich als EDV-Sachbearbeiterin im Export tätig. In den Osterferien 2005 besuchte ich einen Konversationskurs bei der VHS Bamberg, um mein Schulfranzösisch aufzupolieren. Kurze Zeit später wurde ich unerwartet arbeitslos. Ich war damals schon Mitte Vierzig und rechnete mir bessere Chancen für das Bewerbungsverfahren aus, wenn ich außer Englisch noch weitere Sprachkenntnisse vorweisen könnte. Zufällig las ich eine Werbeanzeige des Hamburger Instituts für Lernsysteme. Diese Annonce enthielt einen Coupon, mit dem man unverbindlich Informationsmaterial anfordern und kostenlos in zwei Wunschlehrgänge hinein schnuppern konnte. Meine Wahl fiel auf das Fortbildungsangebot „Wirtschaftskorrespondenz“ und zwar für Spanisch und Französisch. Ich erhielt die ersten beiden Arbeitshefte des Französisch-Lehrgangs und die Einführungs-CD für den Spanischkurs. Trotz Ratenzahlung waren mir die Kurse dann doch zu teuer, da ich wegen der Arbeitslosigkeit wenig Geld zur Verfügung hatte. Zudem fiel es mir schwer, mich zwischen beiden Sprachen zu entscheiden. Ich spreche ganz gut Spanisch, habe aber mit dem Schreiben Probleme, da ich in der Grammatik alles andere als fit bin. Im Französischen tue ich mir leichter im Schriftlichen, das Sprechen fällt mir jedoch weit schwerer als im Spanischen.

Warum meine Wahl auf den ILS-Lehrgang „Wirtschaftskorrespondenz Französisch“ fiel

Im Beratungsgespräch mit einer Vermittlerin der Agentur für Arbeit wurde klar, dass es sehr viele Fremdsprachenkorrespondenten für Englisch und Spanisch in der Region gibt, darunter eine ganze Zahl an Arbeitssuchenden. Mit Französisch hätte ich weit bessere Chancen, weil sich weniger Studierende für diese Sprache entscheiden würden. Sie empfahl mir einen Lehrgang für Wirtschaftsfranzösisch bei der IHK Würzburg-Schweinfurt, der vom Arbeitsamt bezuschusst werden könnte. Ich meldete mich an, doch die Fortbildungsmaßnahme kam mangels Interessenten nicht zustande. Etwa zeitgleich hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei einer mittelständischen IT-Firma, die Lern-Software samt den passenden Geräten (PC, Beamer, Sprachlabor) für Universitäten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen entwickelte. Man suchte eine Exportsachbearbeiterin für die Erstellung von Angeboten und die Übersetzung von Bedienungsanleitungen und Datenblättern. Da der Schwerpunkt der Handelsbeziehungen im nordafrikanischen Raum lag, waren gute Französisch-Kenntnisse absolut notwendig für den Job. Ich versprach der Geschäftsführerin, mein Französisch noch weiter zu verbessern. Die Stelle war in Vollzeit, also kam nur eine berufsbegleitende Maßnahme in Frage. Nun erinnerte ich mich an das Institut für Lernsysteme und forderte den ILS-Lehrgang „Wirtschaftskorrespondenz für Französisch“ an. Da mir schlichtweg die Zeit fehlte, holte ich keine weiteren Angebote von anderen Fernakademien ein.

Details zu meinem Fernstudium am Hamburger Institut für Lernsysteme

Der zertifizierte Lehrgang „Wirtschaftskorrespondenz für Französisch“ wurde von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen (ZFU-Zulassungsnummer 419993). Er dauerte ein Jahr mit Option auf Verlängerung um weitere sechs Monate. Es handelte sich um ein klassisches Fernstudium mit Unterrichtsmaterial zum Durcharbeiten. Man bekam 13 Begleithefte, die jedes Vierteljahr paketweise ins Haus geliefert wurden. Diese Arbeitshefte waren übersichtlich gegliedert in Kapitel zur Grammatik, Landeskunde, themenbezogene Vokabellisten und Übersetzungsaufgaben. Darüberhinaus gab es eine ganze Reihe von Musterschreiben aus den Bereichen Vertrieb, Versand, Verzollung mit ausführlichen Vorlagen zur Auftragserstellung sowie zum Rechnungs- und Mahnwesen. Jedes Lernheft enthielt zudem einen Aufgabenteil mit den entsprechenden Lösungen am Heftende. Hinzu kamen drei bis vier Seiten Einsendeaufgaben, die ich nach dem Bearbeiten des jeweiligen Monatspensums an meinen Betreuer schickte. Nach 8 bis 10 Tagen bekam ich nicht nur die korrigierten Aufgaben mit ausführlichen Anmerkungen zurück, sondern auch wertvolle Tipps, um künftige Fehler zu vermeiden. Im Zweifelsfall konnte ich den persönlichen Betreuer auch telefonisch um Rat fragen.

Mein ILS-Fernlehrgang kostete 1.104 Euro zahlbar in 12 Monatsraten à 92 Euro. Ich begann mit dem Selbststudium im September 2005 und nutzte die Möglichkeit der kostenlosen Verlängerung um sechs Monate. Im März 2007 schloss ich mein Fernstudium mit der Note 1,8 ab. Fördermittel gab es keine, da ich in Vollzeit berufstätig war. Ich konnte die Kosten jedoch in voller Höhe von der Steuer absetzen. Dazu reichte ich die Gebührenquittung des ILS mit meinem Antrag auf Lohnsteuer-Jahresausgleich beim Finanzamt ein. Einzutragen sind solche Ausgaben für die berufliche Weiterbildung in der Anlage N unter Werbungskosten Zeile 44 „Fortbildungskosten„. Der von mir absolvierte Lehrgang wird heute nicht mehr angeboten. Stattdessen kann man beim Institut für Lernsysteme einen neunmonatigen Fernlehrgang „Wirtschaftsfranzösisch“ (staatliche Zulassungsnr. 440311) buchen, der nach AZAV zertifiziert und mit einem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit zu 100% förderungsfähig ist. Man erhält sechs Studienhefte mit Kurzgrammatik, Lehrbuch und Audio-CD und kann ebenfalls ein halbes Jahr kostenfrei verlängern.

Wie ich meine Fortbildung organisierte und warum ich bis heute vom ILS-Lehrgang profitiere

Die Gesamtnote 1,8 setzte sich aus dem Durchschnitt aller Einsende-Aufgaben zusammen und einem Abschlusstest. Nachdem ich die erste dieser Aufgaben aus Faulheit und Leichtsinn mit einer glatten 4 „vergeigt“ hatte, motivierte mich der Fehlstart dazu viel Sorgfalt und Zeit in die Bearbeitung der Aufgaben zu investieren. Da ich einen Vollzeitjob hatte, blieben für intensives Arbeiten eigentlich nur Wochenenden und Urlaub. Dennoch bemühte ich mich, täglich zumindest einen Blick ins aktuelle Lernheft zu werfen, entweder morgens im Zug auf dem Weg zur Arbeit oder abends auf dem Sofa. Dazu erstellte ich mir eine Art Wochenplan. 2006 war ein sehr schöner Sommer, so nahm ich meine Lernhefte notgedrungen auch an den Baggersee oder ins Freibad mit. Nach 18 arbeitsreichen Monaten war ich erschöpft, froh über mein Durchhaltevermögen und natürlich auch stolz auf meinen guten Abschluss. Doch leider verlor ich kurz darauf meinen Job als Exportsachbearbeiterin. Man stellte einen Vertriebsmitarbeiter ein, der die Kunden auch vor Ort in Tunesien und Marokko betreute. Ich spreche kein Arabisch. Eine Reisetätigkeit kam für mich nicht in Frage, weil ich aus familiären Gründen nicht mehr in Vollzeit arbeiten wollte. Teilzeitstellen gab es kaum, und ich war mittlerweile über 50. Also machte ich mich mit einem eigenen Schreibbüro selbstständig, das die Arbeitsagentur mit einer Beihilfe zur Existenzgründung förderte.

Ich bin sicher, dass mir die Berufsbezeichnung „Wirtschaftskorrespondentin“ den Weg in die Selbstständigkeit erleichtert hat. Mein Französisch-Fernstudium dürfte auch jene Kunden überzeugt haben, die mir ihre Aufträge kaum anvertraut hätten, wenn ich „nur“ eine unter vielen Bürokräften wäre. So konnte ich einen umfangreichen Katalog für einen renommierten Lampenhersteller ins Französische übersetzen. Mittlerweile erstelle ich überwiegend Firmenporträts, Produktbeschreibungen und Übersetzungen für Kunden aus mittelständischen Betrieben, die keine eigene Fremdsprachenkorrespondentin beschäftigen und in ihrer Exportabteilung niemanden haben, der Französisch spricht. Zudem arbeite ich als Urlaubs- und Krankheitsvertretung in einem Planungsbüro. Gelegentlich gebe ich auch Französisch-Nachhilfe. Dabei nutze ich die Lernhefte, um Grammatikkapitel wie den berüchtigten Teilungsartikel oder den französischen Subjonctif zu wiederholen.

Mein ganz persönliches Fazit

Für mich war das ILS-Fernstudium „Wirtschaftskorrespondenz Französisch“ genau der richtige Lehrgang. Die Lernhefte dienten mir als wertvolle Nachschlagewerke, wenn es beispielsweise um die verschiedenen Incoterms (Vertragsklauseln im internationalen Warenhandel) ging. Nebenbei erfuhr ich eine Menge über die Zahlungen per Akkreditiv und die Erstellung von Ursprungszeugnissen, was mir die tägliche Arbeit als Exportsachbearbeiterin erleichterte. Wer jedoch seine Sprachfertigkeit trainieren will, der dürfte mit einem Mulitmedia-Kurs im Internet oder auf CD-Rom besser bedient sein. Selbst ich, die ich über ein ganz gutes Sprachgefühl verfüge, fand den ILS-Lehrgang etwas zu „schriftlastig„. Das gesprochene Wort kam entschieden zu kurz. Daher übte ich zusätzlich mit CDs der Zeitschrift „Ecouté“ um Hörverständnis und Sprechen zu verbessern. Im Übrigen empfiehl der Studienleiter in Heft 12 ausdrücklich, die Sprachkenntnisse weiterhin durch das Lesen französischer Lektüre, das Anschauen von Filmen in der Landessprache und das Training mit Sprach-CDs zu erweitern. Denn gerade bei Fremdsprachen gilt es das Gelernte ständig zu pflegen zum Beispiel durch den Besuch eines Konversationskurses oder noch besser im Urlaub vor Ort. Das gilt aber nicht nur für Schüler oder Berufstätige, sondern auch für ältere Menschen. Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass das Lernen oder Wiederauffrischen von Fremdsprachen die grauen Zellen bis ins hohe Alter fit und leistungsfähig hält.

Geprüfte/r Fremdsprachenkorrespondent/in IHK-EnglischILS – Institut für Lernsysteme

Alle Fernkurse im Überblick

  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Stuttgart
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: Fachhochschulprüfung
  • Kosten: 13452€
  • Dauer: 48 Monate
  • ZFU-Nr.: 122897
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Berlin, Leipzig, Stuttgart, München, Lahr, Pinneberg, Augsburg, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover,
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: Prüfung wird insitutsintern abgehalten - weitere Informationen beim Anbieter
  • Kosten: 294€
  • Dauer: 3 Monate
  • ZFU-Nr.: 435809
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Berlin, Leipzig, Stuttgart, München, Lahr, Pinneberg, Augsburg, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover,
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: Prüfung wird insitutsintern abgehalten - weitere Informationen beim Anbieter
  • Kosten: 432€
  • Dauer: 4 Monate
  • ZFU-Nr.: 436009
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Hamburg
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: (Abschluss)-Prüfung zum/zur Fremdsprachenkorrespondent/in vor der Industrie- & Handelskammer (Industrie- und Handelskammer (IHK))
  • Kosten: 1995€
  • Dauer: 15 Monate
  • ZFU-Nr.: 305903
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Darmstadt
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: SGD-Zeugnis; Erwerb der nötigen Kenntnisse zur Prüfung der IHK
  • Kosten: 1995€
  • Dauer: 15 Monate
  • ZFU-Nr.: 305602
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Hamburg
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: (Abschluss)-Prüfung zum/zur Fremdsprachenkorrespondent/in an einer Industrie- & Handelskammer (Industrie- und Handelskammer (IHK))
  • Kosten: 1995€
  • Dauer: 15 Monate
  • ZFU-Nr.: 303194
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Hamburg
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: (Abschluss)-Prüfung zum/zur Fremdsprachenkorrespondent/in an einer Industrie- & Handelskammer (Industrie- und Handelskammer (IHK))
  • Kosten: 1995€
  • Dauer: 15 Monate
  • ZFU-Nr.: 303294
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Stuttgart
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: Prüfung wird insitutsintern abgehalten - weitere Informationen beim Anbieter
  • Kosten: 5184€
  • Dauer: 18 Monate
  • ZFU-Nr.: 306909
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Stuttgart
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: Prüfung wird insitutsintern abgehalten - weitere Informationen beim Anbieter
  • Kosten: 5184€
  • Dauer: 18 Monate
  • ZFU-Nr.: 436509
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Stuttgart
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: Prüfung wird insitutsintern abgehalten - weitere Informationen beim Anbieter (Hochschulzertifikat)
  • Kosten: 5184€
  • Dauer: 18 Monate
  • ZFU-Nr.: 436309
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Berlin, Leipzig, Stuttgart, München, Lahr, Pinneberg, Augsburg, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover,
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: Prüfung vor den Kultusministerien der Länder Saarland, Hessen & Baden-Württemberg
  • Kosten: 4992€
  • Dauer: 24 Monate
  • ZFU-Nr.: 118295
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Berlin, Leipzig, Stuttgart, München, Lahr, Pinneberg, Augsburg, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover,
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: Prüfung vor den Kultusministerien der Länder Saarland, Hessen & Baden-Württemberg
  • Kosten: 4992€
  • Dauer: 24 Monate
  • ZFU-Nr.: 118195
  • Art: Fernhochschule
  • Präsenzstandort Präsenzstandort
    Berlin, Leipzig, Stuttgart, München, Lahr, Pinneberg, Augsburg, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover,
  • Online-Campus
  • Testphase
  • Abschluss: Prüfung vor den Kultusministerien der Länder Saarland, Hessen & Baden-Württemberg
  • Kosten: 4992€
  • Dauer: 24 Monate
  • ZFU-Nr.: 118095

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